AperitifJahreszeitlicher Gourmetsalat mit
Basilikumlachs und getrüffeltem KartoffelsalatCrèmesuppe von Ratatouille mit
RosmarincroutonsGefüllte Maispoulardenbrust mit
Morchel-Sahne-Farce auf Kartoffelrisottomit RucolaZweierlei Schokoladenmousse in
süßer Fruchtbegleitung
"Krimidinner - Hochzeit in
schwarz" Kurz nach dem Tod ihres Vaters Lord Ashtonburry feiert Cora Tilling
ihre lang ersehnte Hochzeit.Einige Familienangehörige sind darüber gar nicht
begeistert. Sie setzen alles daran, dem jungen Glück jede Menge Steine in den
Weg zu legen. Und so trüben üble Verdächtigungen die Feier.
Wie kam der
Bräutigam, der sonst all sein Geld verspielt, so überraschend zu Reichtum?
Welches Geheimnis verbirgt die mittellose Braut?Und warum lässt der sonst so
zuverlässige Pfarrer so lange auf sich warten?
Wer beim "Leichenschmaus"
schon als Erbschleicher anwesend war, wird seine helle Freude haben, die
Familienmitglieder zur "Hochzeit in schwarz" wieder zu sehen . Alle neu dazu
stoßenden Hochzeitsgäste des Ashtonburry-Clans sind herzlich willkommen. Und
keine Sorge, bei einer Hochzeit kann ja schließlich niemandem etwas zustoßen.
Oder vielleicht doch?
Ach, du lieber Gott!
Unbegabte Schauspieler begleiten bzw. zerreden ein von unbegabten (oder unlustigen) Köchen produziertes "Menu" mit einer zum Gähnen langweiligen Geschichte Niveau Kindergeburtstag einer 14-jährigen in den 60ern (DAS MÖRDERSPIEL). Untermalt wurde die Veranstaltung von je nach Sitzplatz hörschädigenden "Musik"geräuschen, während man die Akteure zum Ausgleich nur schlecht bis gar nicht verstehen konnte. Lahme und langatmige Witze ("Wo war ich stehengeblieben?" - "Hier" *deutet auf den Fußboden*) spannten den hungrigen Gast auf die Folter, wann denn der nächste Gang serviert würde. Und dann das Essen, das so vollmundig angekündigt war:
Der Lachs schmeckte fad und vom getrüffelten Kartoffelsalat war weder etwas zu sehen (schummrige Beleuchtung), noch etwas zu schmecken. Die Suppe war eine Art passierte Tomatensugo, die Croutons aufgeweicht und aus der Form. Den Höhepunkt bildete jedoch die Poularde, die ohne die begleitende Sauce vollständig geschmacklos war. Beim Dessert fand ich das spülmaschinenfeste Schokodekor auf dem Teller besonders interessant - wahrscheinlich Stunden vorher aufgetragen und darum derart haltbar, daß es auch die nachfolgenden Gäste noch erfreuen könnte.
Das Spektakel dauerte von 19 bis 23 Uhr und war das Geld (69 € /Person ohne Getränke)nicht wert.
Wahrscheinlich eine passende Abendunterhaltung für Menschen, die zusammen essen wollen, aber nicht wissen, worüber sie miteinander reden sollen.
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